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 | Allgemein
Mit "aktiver Schwingungsdämpfung"
bezeichnet man in der Regel Verfahren, die mit Hilfe eines geeigneten
Regelkreises bestimmte Einheiten einer Anlage/Systems von externen
Schwingungen (Erschütterungen, Lärm etc.) isolieren.
Eine weitere Rolle spielen Positionierungen jeglicher Art, die möglichst
ohne Schwingungen vorgenommen werden sollen. (s. Beispiel rechts) |
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Aufgabe
Die optimale Dämpfung eines harmonischen Oszillators mit seiner
charakteristischen Masse, seiner Dämpfung und seiner Federkonstante
erfordert einen entsprechenden Regelalgorithmus. |
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PID-Regler
Mit PID-Reglern lassen sich i.a. derartige Probleme lösen. Wie Sie
meistens aus eigener Erfahrung wissen, wird der "D"-Parameter
gleich Null gesetzt. Leider gibt es Verfahren, in denen nur wirklich 2
unabhängige Parameter (der dritte hängt mit den beiden anderen zusammen)
vorgesehen sind.
Im Unterschied hierzu verwendet unser Verfahren wirklich drei unabhängig
voneinander zu bestimmende Parameter.
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Verfahren:
 | "CONRADT"-Verfahren:
Unser Verfahren ist (soweit uns bekannt ist) das einzige, welches
es erlaubt, aus den Parametern für Masse, Feder und Dämpfung
direkt und analytisch die drei (unabhängigen) Parameter P, I und D
zu berechnen. Kennzeichnend für unser Verfahren ist die
vollständige Unterdrückung der Resonanz, was sowohl in der
Positionierbarkeit als auch der Schwingungsisolierung von
äußerstem Vorteil ist.
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"Ziegler-Nichols"-Verfahren
Dieses Verfahren stellt die Parameter P, I und D aus den Grenzen
der Stabilität des geschlossenen Regelkreises ein. Da "I"
und "D" direkt zusammenhängen, ergeben sich nur zwei
unabhängige Parameter zur Ausregelung eines Systems mit drei
(Masse, Feder, Dämpfung) unabhängigen Systemparametern, was
zwangsweise eine unvollständige Unterdrückung der Schwingungen zur
Folge hat.
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Weitere Verfahren
Alle anderen bekannten Verfahren, die den "D"-Parameter
nicht Null setzen, verfügen über maximal zwei unabhängige
Regler-Parameter, so daß keines von ihnen zur vollständigen
Unterdrückung von Resonanzen geeignet ist. |
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